Die französische Weinregion Burgund (auch „Bourgogne“ genannt) mag zwar klein sein, aber ihr Einfluss in der Weinwelt ist enorm. Die Komplexität der Burgunderweine kann selbst erfahrenen...
Die französische Weinregion Burgund (auch „Bourgogne“ genannt) mag zwar klein sein, aber ihr Einfluss in der Weinwelt ist enorm. Die Komplexität der Burgunderweine kann selbst erfahrenen Weinkennern Respekt einflößen, doch keine Sorge – die Region kann so komplex sein, wie Sie es wünschen. Ja, sie ist die Heimat einiger der teuersten Weine der Welt, aber es gibt auch schmackhafte und erschwingliche Tropfen.
Hauptrebsorten:
Pinot Noir stammt ursprünglich aus Burgund, wo die Reben 34 % der Anbaufläche bedecken und 29 % der gesamten Weinproduktion ausmachen. Die rote Rebsorte gedeiht hervorragend auf Kalk- und Lehmböden, was zu ihrer Komplexität beiträgt. Burgunder Pinot Noir-Weine variieren in der Farbe von Kirschrot bis Ziegelrot, sind leicht und zeichnen sich typischerweise durch Aromen von roten Früchten und Gewürzen aus. Gamay ist eine weitere rote Rebsorte, die in Burgund angebaut wird, jedoch nur 10 % der Rebfläche ausmacht.
Chardonnay ist die wichtigste Weißweinsorte im Burgund und macht 48 % der Rebfläche und 68 % der Produktion aus. Der Mergelboden Burgunds verleiht ihm feine florale, fruchtige und mineralische Aromen sowie einen vollmundigen Geschmack. Aligoté ist die zweitwichtigste Weißweinsorte und hat einen Anteil von 6 % an der Anbaufläche. {Lesen Sie mehr über die altehrwürdige Aligoté-Rebe im Burgund.}
Die Region produziert einen Schaumwein namens Crémant de Bourgogne. Er kann aus Chardonnay, Pinot Noir, Pinot Gris, Aligoté, Gamay, Sacy und Melon hergestellt werden. Zu den Sorten gehören Blanc, Blanc de Blancs, Blanc de Noirs und Rosé.