Champagner für eine sichere Reise

Champagner zur Yachttaufe – Wein für Yachten

Der Stapellauf eines neuen Schiffes wurde schon immer von einer Zeremonie begleitet, und es erscheint nur passend, dass diese heute auch das wohl festlichste Getränk der Welt einschließt. Das Zerschlagen einer Champagnerflasche am Schiffsrumpf als Zeichen des Glücks ist mittlerweile untrennbar mit der Taufe eines jeden neuen Bootes verbunden, obwohl diese Tradition erst in relativ kurzer Zeit entstanden ist.

Eine der frühesten bekannten Opfergaben an das Meer als Gegenleistung für eine sichere Überfahrt brachten die Babylonier vor 5000 Jahren dar, als sie Ochsen den Göttern opferten. Die Wikinger bevorzugten es, Sklaven zu opfern, während die alten Griechen Wein tranken und Wasser auf das Schiff gossen, um es zu segnen.

Im Jahr 1610 begründete der Prinz von Wales eine neue, weitaus weniger wilde Tradition: Bei der Taufe eines neuen Schiffes trank er Wein aus einem Kelch, schüttete den Rest des Inhalts auf Deck und warf den Kelch über Bord, damit ein glücklicher Passant ihn auffangen konnte. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts galt der Kelch als zu kostbares Symbol, da die britische Marine rasant wuchs und es nicht mehr praktikabel war, bei jeder Taufe teure Becher zu verschenken. So wurde der Kelch durch eine Weinflasche ersetzt, die wiederum vom weitaus aristokratischeren Champagner abgelöst wurde. Dieser wurde erstmals 1891 an einem Schiffsrumpf zerschlagen, als Königin Victoria die HMS Royal Arthur taufte. Angesichts des Prestiges des Kriegsschiffs und seines königlichen Namens schien Champagner angemessen, und so blieb die Tradition bestehen.

Ob man nun an Aberglauben glaubt oder nicht, Seeleute halten an dem Glauben fest, dass ein Schiff, das nicht ordnungsgemäß getauft wurde, Unglück bringt – insbesondere dann, wenn die Champagnerflasche bei der Zeremonie nicht zerbrach. Vielleicht steckt ja etwas Wahres darin, denn die White Star Line, die Reederei, die die Titanic baute, taufte keines ihrer Schiffe mit Champagner, und das berühmte, als unsinkbar geltende Schiff sank bekanntlich ein Jahr später, wobei 1.500 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Auch die Taufe des Cunard-Liners Queen Victoria durch Camilla, die Herzogin von Cornwall, im Jahr 2007 sorgte für Kontroversen, da die Champagnerflasche dabei nicht zerbrach. Die ersten Kreuzfahrten wurden von Ausbrüchen eines schweren Magen-Darm-Virus heimgesucht, der den Spitznamen „Der Fluch der Camilla“ erhielt.

Champagner als Zeichen der Sicherheit ist eine Tradition, die bis heute Bestand hat. Zuletzt wurde das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Symphony of the Seas, von der einjährigen Ocean PenaVega getauft, die einen Knopf drückte und so eine Champagnerflasche freigab, die am Rumpf des 6.680 Passagiere fassenden Schiffes zerschellte.

Für alle, die eine neue Superyacht vom Stapel lassen möchten: Werfen Sie einen Blick auf unsere Online-Auswahl oder kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail, falls Sie spezielle Wünsche haben. Wir bieten Ihnen Großflaschen aller Champagner-Sorten oder jedes andere Getränk, das für den Stapellauf geeignet ist – nur keine Ochsen oder Wikingeropfer!

Gute Reise euch allen!